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Die geteilte Mobilität entwickelt sich weiterhin rasant. Bei der ATOM Connect 2026 in Riga kamen Betreiber, Technologieanbieter und Branchenexperten zusammen, um zu erörtern, wohin sich der Markt entwickelt und was erfolgreiche Betreiber in den kommenden Jahren auszeichnen wird. Die Diskussionen reichten von Flottenökonomie und Regulierung bis hin zu KI, Versicherungen, MaaS und Erfolgsgeschichten von Betreibern.
Eines wurde während der gesamten Veranstaltung immer deutlicher: Die Branche tritt in eine neue Phase ein. Wachstum findet weiterhin statt, aber die Spielregeln ändern sich.
🚲 E-Bikes werden zum zentralen Asset der geteilten Mobilität
Jahrelang dominierten geteilte E-Scooter die Schlagzeilen und Geschichten über rasante Expansion. Nun verschiebt sich das Gespräch allmählich.
Forschungsergebnisse, präsentiert von Frost & Sullivan legen nahe, dass E-Bikes in vielen Märkten zunehmend zum bevorzugten Modus der geteilten Mikromobilität werden, da sie eine stärkere Stückökonomie, geringere regulatorische Reibung und ein sich änderndes Fahrerverhalten aufweisen.
Einige präsentierte Zahlen:
- Durchschnittlicher Bruttogewinn pro geteiltem Scooter über die Lebensdauer: ~$2.073
- Durchschnittlicher Bruttogewinn pro geteiltem E-Bike über die Lebensdauer: ~$4.336
- Durchschnittliche Lebensdauer eines Scooters: ~3 Jahre
- Durchschnittliche Lebensdauer eines E-Bikes: ~4 Jahre
Trotz höherer Fahrzeugkosten erzielen E-Bikes langfristig eine bessere Wirtschaftlichkeit. Wir sahen auch Beispiele von Betreibern:
- Forest erhöhte seine E-Bike-Flotte um 34 %, während immer mehr Städte fahrradzentrierte Mobilitätssysteme unterstützen.
Das Interessante daran ist, dass sich E-Bikes allmählich von einem „Spaßtransportmittel“ hin zu einer alltäglichen Pendlerinfrastruktur entwickeln.
📈 Wachstum hält an, während die Flottengröße relativ stabil bleibt
Ein überraschender Trend, der während der Veranstaltung diskutiert wurde, war, dass der europäische Markt für geteilte Mikromobilität trotz relativ stabiler Flottengrößen weiter wächst.
Normalerweise entsteht Wachstum durch den Einsatz weiterer Fahrzeuge. Nun scheint etwas anderes zu geschehen:
- Bessere Auslastung
- Steigende Nutzerakzeptanz
- Verbesserte Kundenbindung
- Abonnementmodelle
Dies ist eine wichtige Verschiebung, da sie darauf hindeutet, dass der Markt effizienter wird. Anstatt Städte mit zusätzlichen Fahrzeugen zu überfluten, konzentrieren sich die Betreiber zunehmend darauf, mehr Wert aus bestehenden Flotten zu schöpfen.
💰 Abonnements werden immer wichtiger
In der Vergangenheit verließ sich die Shared Mobility stark auf Einnahmen pro Fahrt. Dieses Modell ändert sich ebenfalls.
Frost & Sullivan hob Abonnements als einen der stärksten Trends für 2026 hervor, wobei Modelle mit hohem Abonnementanteil positive Rentabilitätsdynamiken aufweisen. Dies stimmt mit dem überein, was viele Betreiber in Gesprächen mitteilten. Abonnements bieten mehrere Vorteile:
- Höhere Kundenbindung
- Planbare wiederkehrende Einnahmen
- Geringerer Druck bei der Kundenakquise
- Bessere Fahrtfrequenz
Die Branche könnte sich allmählich hin zu einem Modell bewegen, das eher SaaS und Mitgliedschaften ähnelt als nur einer Pay-per-Use-Transportlösung.
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🤖 KI wird von Experimenten zu Kernprozessen
KI war eines der stärksten Themen während der gesamten Veranstaltung. Noch vor wenigen Jahren bedeutete KI in der Mobilität oft Pilotprojekte und interessante Demos. Jetzt setzen Betreiber sie zunehmend für den täglichen Betrieb ein. Diskutierte Beispiele waren:
- Nachfrageprognose
- Optimierung der Fahrzeugverteilung
- Vorausschauende Wartung
- Sicherheitsüberwachung
- Betrugserkennung
- Dynamische Versicherungsprämie
- Batterieoptimierung
Frost & Sullivan identifizierte die KI-gestützte Nachfrageprognose als einen der wirkungsvollsten Trends für Betreiber für 2026.
Yuri Narozniak von datafolio teilte auch Beispiele, in denen KI Hochrisiko-Versicherungszonen vorhersagt und Risikomodelle basierend auf dem Fahrverhalten dynamisch anpasst. Datafolio führte zusätzlich integrierte Versicherungsoptionen für Fahrer ein, mit einer langfristigen Akzeptanz von etwa 25 % bei den Fahrern.
🌍 Regulierung bestimmt zunehmend die Marktstrategie
Die Regulierung ist zu einer der größten Variablen geworden, die den Erfolg von Betreibern beeinflussen. Verschiedene Städte verfolgen weiterhin sehr unterschiedliche Ansätze. Diskutierte Beispiele waren:
Positive Entwicklungen:
- Großbritannien verlängert E-Scooter-Testphasen bis 2028
- Niederlande genehmigen straßenzugelassene E-Scooter
- Oslo verdoppelt Rollerkapazität
Einschränkungen:
− Prag verbietet Sharing-Roller
− Italien verschärft Compliance-Anforderungen
Städte wollen weniger Betreiber, strengere Einhaltung der Vorschriften und mehr Rechenschaftspflicht.
Der Erfolg auf einem Markt hängt zunehmend von Sicherheitsbilanzen, Betriebsqualität, Datentransparenz und der Compliance-Historie ab, anstatt einfach größere Flotten einzusetzen.

📱 MaaS verbindet weiterhin fragmentierte Mobilitätsdienste
Raymon Pouwels teilte die Wachstumsgeschichte hinter umob und die fortgesetzte Expansion von Mobility-as-a-Service. Die langfristige Vision bleibt einfach: Ein Interface, mehrere Transportdienste.
Nutzer erwarten zunehmend, dass Transportdienste sich ähnlich wie digitale Dienste verhalten: Eine App öffnen -> Alle Optionen sehen -> Die beste auswählen.
Der Markt bewegt sich weiterhin in Richtung einer stärkeren Integration zwischen Betreibern und MaaS-Plattformen.
🏆 Was zeichnet die Betreiber aus, die 2026 erfolgreich sein werden?
Eine Folie von Frost & Sullivan fasste es besonders gut zusammen:
„Die Betreiber, die 2026 noch bestehen, haben nicht durch ihr Produkt gewonnen – sie haben durch Disziplin, Selektivität und Beziehungen zu Städten gewonnen.“
Betrachtet man sowohl Studien als auch Berichte von Betreibern, zeigten sich immer wieder gemeinsame Muster:
✔ Schlanke und effiziente Betriebsabläufe
✔ Strategische Marktauswahl
✔ Diversifizierte Einnahmequellen
✔ Starke Partnerschaften
✔ Datenbasierte Entscheidungen
✔ Fokus auf Sicherheit und Compliance
Vielen Dank nochmals an alle Redner, Partner und Teilnehmer, die uns bei ATOM Connect 2026 begleitet und zu den Diskussionen beigetragen haben. Wir freuen uns darauf, die Zukunft der Mobilität gemeinsam weiterzugestalten.
Möchten Sie das Gespräch fortsetzen? 🚀
Unser Team wird teilnehmen an Micromobility Europe (2.-3. Juni, Berlin) und wir werden dort mit einem Stand vertreten sein. Falls Sie auch teilnehmen, kommen Sie gerne vorbei, sagen Sie Hallo, trinken Sie einen Kaffee und lassen Sie uns über Mobilität sprechen ☕
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🚗 Sie suchen eine Carsharing-Software? Schauen Sie über die Nutzer-App hinaus. Unsere Checkliste zeigt Ihnen, was Sie bei einer Demo testen sollten – von schlüssellosem Zugang und Flottenmanagement bis hin zu Kosten und Support für Carsharing und digitale Vermietung.
Bei der Wahl einer Carsharing-Software geht es um mehr als nur eine App, mit der Kunden ein Auto finden und öffnen können. Das System muss Fahrer verifizieren, Zahlungen abwickeln, mit Fahrzeugen kommunizieren, Probleme während der Fahrt lösen und Ihrem Team die Werkzeuge an die Hand geben, um die Verfügbarkeit der Fahrzeuge sicherzustellen. Der Unterschied zwischen zwei Plattformen zeigt sich oft erst, wenn etwas schiefgeht: Ein Kunde kann das Auto nicht öffnen, eine Zahlung schlägt fehl, ein Fahrzeug muss außer Betrieb genommen werden oder Sie möchten neben Kurzzeitmieten auch Vorab-Buchungen anbieten.
Wenn Sie Anbieter vergleichen, lassen Sie sich zeigen, wie diese Situationen im tatsächlichen Produkt gehandhabt werden. Hier ist eine Checkliste für Sie.
Beginnen Sie mit dem Betriebsmodell
„Carsharing“ kann vieles bedeuten. Bei einem Free-Floating-Dienst finden Kunden ein Auto in der Nähe und beenden die Fahrt innerhalb eines festgelegten Gebiets. Bei einem stationsbasierten Dienst muss das Auto an einem bestimmten Ort zurückgegeben werden. Firmenflotten, Peer-to-Peer-Dienste und Selbstbedienungsvermietungen haben jeweils unterschiedliche Regeln für Buchung, Zugang und Freigabe.
Definieren Sie den Ablauf Ihres Dienstes, bevor Sie Demos anfordern:
- Können Kunden sofort losfahren, ein Auto für später reservieren oder beides?
- Buchen sie ein spezifisches Fahrzeug oder eine Fahrzeugkategorie?
- Wo können sie das Auto abholen und zurückgeben?
- Berechnen Sie nach Minuten, Stunden, Tagen, Distanz oder einer Kombination daraus?
- Benötigen Sie Kautionen, Abonnements, Firmenkonten oder standortabhängige Preise?
Bitten Sie den Anbieter, diese Regeln in einer Demo zu konfigurieren. Eine Plattform, die „Carsharing“ allgemein unterstützt, erfordert möglicherweise dennoch Anpassungen, um genau Ihr Modell abzubilden.
Prüfen Sie die gesamte Customer Journey
Die App muss mehr können, als nur Fahrzeuge auf einer Karte anzuzeigen. Verfolgen Sie eine Buchung vom ersten Öffnen der App bis zur finalen Quittung. Prüfen Sie Registrierung, Identitäts- und Führerscheinprüfung, Fahrzeugsuche, Buchung, Zahlungsautorisierung, schlüssellosen Zugang, Fahrtverlängerung, Schadensmeldung und Fahrtabschluss.
Prüfen Sie bei Vorab-Buchungen, ob Kunden über Ihre Website buchen können sowie über die App. Lassen Sie sich den gesamten Ablauf von der Website zur App zeigen: Fahrzeug und Datum auswählen, Reservierung bestätigen und mit Zahlung, Führerscheinprüfung und Fahrzeugzugang fortfahren. Finden Sie heraus, ob die gesamte Vermietung über die Website abgeschlossen werden kann oder ob Kunden nach der Buchung zwingend die App installieren müssen. Der Web-Booker von ATOM Mobilityermöglicht es Kunden beispielsweise, über das Web zu reservieren und anschließend Zahlung sowie Identitätsprüfung in der App abzuschließen.
Testen Sie dann die Ausnahmefälle. Was sieht der Kunde, wenn die Verifizierung fehlschlägt, das Auto nicht öffnet, das Fahrzeug nicht mehr verfügbar ist oder die Zahlung nicht eingezogen werden kann? Kann Ihr Support-Team nachvollziehen, was passiert ist, und das Problem lösen, ohne einen Entwickler hinzuzuziehen?
Das ist wichtig, weil Kunden die gesamte Reise bewerten – auch, wie schnell sie nach einem Fehler wieder zum Ziel kommen.

Betrachten Sie die Fahrzeugkonnektivität als eigenständige Entscheidung
Carsharing ist auf eine zuverlässige Kommunikation zwischen Plattform und Fahrzeug angewiesen. Je nach Fahrzeug und Hardware umfasst dies Standortdaten, Befehle zum Ver- und Entriegeln, Kilometerstand, Kraftstoff- oder Batteriestand sowie weitere Statusdaten. Fragen Sie nach einer Liste der unterstützten Telematikanbieter, anstatt sich mit der pauschalen Aussage zufriedenzugeben, die Plattform sei „hardwareunabhängig“. Klären Sie für Ihre geplante Flotte:
- Welche Funktionen funktionieren bereits und welche erfordern eine neue Integration?
- Ist eine Hardware-Installation erforderlich? Wer liefert und wartet diese?
- Was passiert, wenn das Fahrzeug vorübergehend die Verbindung verliert?
- Wer untersucht einen fehlgeschlagenen Befehl: der Softwareanbieter, der Hardwarelieferant oder der Betreiber?
- Wie hoch sind die Kosten für Hardware, Installation, Konnektivität und Integration?
Hardware-Flexibilität ist wertvoll, wenn Sie expandieren oder den Anbieter wechseln, aber die Integration für die Fahrzeuge, die Sie jetzt anschaffen wollen, sollten Sie zuerst prüfen.
Nehmen Sie den täglichen Flottenbetrieb genau unter die Lupe
Die Kunden-App steht meist im Mittelpunkt, doch Ihr Team wird den Großteil der Zeit im Management-Dashboard und mit den Betreibertools verbringen. Lassen Sie sich vom Anbieter zeigen, wie Ihre Mitarbeiter:
- Ein Fahrzeug außer Betrieb nehmen und wieder buchbar machen.
- Fahrzeuge finden, die gereinigt, geladen, betankt oder gewartet werden müssen.
- Eine Fahrt, ein Kundenanliegen, eine Abrechnung oder einen gemeldeten Schaden prüfen.
- Preise, Servicegebiete, Parkregeln und Verfügbarkeiten anpassen.
- Aufgaben zuweisen und den Status der Außendiensteinsätze überprüfen.
- Auslastung, Fahrzeugverfügbarkeit, Umsatz und Fahrten im Zeitverlauf nachverfolgen.
Testen Sie diese Aufgaben mit den Rollen, die auch Ihr Team nutzen würde. Die entscheidende Frage ist nicht nur, ob eine Funktion existiert, sondern wie viele manuelle Schritte nötig sind, um Ihre Flotte täglich zu verwalten.
Erwägen Sie eine digitale Vermietung, falls dies Teil Ihrer Pläne ist
Carsharing und digitale Vermietung überschneiden sich zunehmend. Ein Anbieter stellt möglicherweise Fahrzeuge für kurze Stadtfahrten bereit und nimmt gleichzeitig Buchungen für ein Wochenende entgegen. Ein Vermietungsgeschäft kann mit Vorabreservierungen beginnen und später einen App-basierten, schlüssellosen Zugang für kürzere Fahrten ergänzen.
Die Technologie nutzt viele gemeinsame Komponenten, doch die Buchungsregeln können variieren. Eine Vermietung erfordert möglicherweise feste Abhol- und Rückgabezeiten, die Zuweisung von Fahrzeugen oder Kategorien, Verfügbarkeitskalender, Kautionen, Verlängerungsoptionen sowie abweichende Prozesse bei der Fahrzeugübergabe.
Wenn Sie beide Modelle betreiben möchten, lassen Sie sich beide Varianten demonstrieren: eine spontane stundenweise Fahrt und eine im Voraus gebuchte Wochenendmiete. Prüfen Sie, wie das System sich überschneidende Reservierungen verhindert, die korrekten Preis- und Kautionsregeln anwendet und Ihrem Team eine klare Übersicht über die Verfügbarkeit bietet. Klären Sie zudem, ob beide Modelle dasselbe Kundenkonto und dieselbe Verwaltungsoberfläche nutzen können oder ob zusätzliche Produkte und Gebühren erforderlich sind.
ATOM Mobility unterstützt Fahrzeug-Sharing und digitale Vermietung auf seiner Plattform. Die entscheidende Frage für jeden Anbieter, auch für uns, ist, wie Ihre spezifische Kombination der Modelle konfiguriert und betrieben werden soll.
Vergleichen Sie die Gesamtkosten, nicht nur die Softwaregebühr
Eine niedrige monatliche Lizenzgebühr mag attraktiv erscheinen, ist jedoch oft nur ein Teil der Kosten. Fordern Sie ein Angebot an, das folgende Punkte getrennt ausweist:
Einführung, Einrichtung, Branding, App-Veröffentlichung, Migration und Schulung
Monatliche Mindestumsätze, Gebühren pro Fahrzeug oder Buchung sowie enthaltene Module
Zahlungsabwicklung, Rückerstattungen, Kautionen und alle zusätzlichen Transaktionsgebühren
Telematik-Hardware, Installation, Datentarife und neue Integrationen
Laufende Leistungen wie Support-Level, kundenspezifische Entwicklungen und Dienste Dritter
Vergleichen Sie die voraussichtlichen Kosten bei Ihrer Flottengröße zum Start und bei einer realistisch größeren Flotte. Fragen Sie nach, was passiert, wenn die Flotte saisonal bedingt ist oder langsamer wächst als geplant.
Selbst entwickeln, kaufen oder beides kombinieren?
Eine Eigenentwicklung kann sinnvoll sein, wenn ein Unternehmen über die nötigen technischen Kapazitäten verfügt und ein Kundenerlebnis oder Betriebsmodell benötigt, das mit verfügbaren Plattformen nicht umsetzbar ist. Dies bedeutet jedoch auch, die Verantwortung für Projektmanagement, App-Updates, Zahlungsabwicklung, Fahrzeugintegrationen, Sicherheit, Überwachung und Support weit über den Launch hinaus zu übernehmen.
Eine White-Label-Plattform kann die Markteinführung beschleunigen und den technischen Aufwand auf ein bereits etabliertes Produkt verteilen. Im Gegenzug sind Sie von den Funktionen, Integrationen, Entwicklungsprioritäten und dem Servicelevel des Anbieters abhängig.
Der slowenische Carsharing-Anbieter GreenGo entwickelte zunächst zwei Jahre lang eine eigene App, bevor er zu ATOM Mobility wechselte. Diese Erfahrung zeigt, warum es sich lohnt, den Zeit- und Ressourcenaufwand für eine Eigenentwicklung mit dem Leistungsumfang einer bestehenden Plattform zu vergleichen. Lesen Sie die Geschichte von GreenGo: https://www.atommobility.com/blog/greengo-chooses-atom-mobility-to-power-its-electric-car-sharing-business
Es gibt auch einen Mittelweg: Nutzen Sie eine Plattform für die Kernfunktionen wie Buchungen, Flottenmanagement und Fahrzeugkonnektivität, während Sie ausgewählte Funktionen oder Integrationen über APIs selbst entwickeln. Wenn Sie dies planen, prüfen Sie die API-Dokumentation und stellen Sie sicher, was Ihr Team tatsächlich auslesen, ändern und automatisieren kann.
5 Dinge, die Sie bei einer Anbieter-Demo abfragen sollten
Bitten Sie jeden Anbieter in der engeren Auswahl vor Vertragsabschluss darum, dieselben Szenarien zu demonstrieren:
- Registrierung und Verifizierung eines neuen Nutzers, gefolgt von einer Buchung und dem Entriegeln des entsprechenden Fahrzeugs.
- Verlängerung einer Fahrt, Schadensmeldung, Beendigung der Buchung und Anzeige der endgültigen Abrechnung.
- Lösung eines fehlgeschlagenen Entriegelungs- oder Zahlungsvorgangs – sowohl aus Sicht des Kunden als auch aus Sicht des Support-Teams.
- Entnahme eines Fahrzeugs für Wartungsarbeiten, Zuweisung der Aufgabe und anschließende Rückkehr in die Verfügbarkeit.
- Konfiguration Ihrer tatsächlichen Preis- und Parkregeln ohne Unterstützung durch Entwickler.
Verwenden Sie bei der Diskussion Ihre geplanten Fahrzeugmodelle, Zahlungsmärkte und Betriebsregeln. Fragen Sie bei allen Punkten, die nicht gezeigt werden können, ob diese bereits verfügbar sind, konfiguriert werden müssen, eine kostenpflichtige Entwicklung erfordern oder lediglich geplant sind.
Die beste Carsharing-Software ist diejenige, die Ihr Geschäftsmodell zuverlässig unterstützt, Ihrem Team die Kontrolle über das Tagesgeschäft gibt und Raum für Ihre zukünftigen Geschäftspläne lässt. Eine praxisnahe Demo und ein vollständiges Kostenangebot sagen mehr aus als eine lange Funktionsliste.
Wenn Sie Carsharing in Kombination mit Selbstbedienungs-Vermietung evaluieren, sprechen Sie mit ATOM Mobility über Ihre Flotte und Ihr Betriebsmodell. Wir zeigen Ihnen, wie beide Modelle auf der Plattform funktionieren, und unterstützen Sie bei der Planung von Migration und Skalierung.

🌍 Erreichen Sie mehr Nutzer mit ATOM Mobility und Umob. Die Integration bietet Betreibern von Shared-Mobility-Diensten einen zusätzlichen Vertriebskanal, um neue Kunden zu gewinnen, mehr Buchungen zu generieren und die Flottenauslastung zu steigern.
Die Zukunft der Mobilität besteht nicht nur aus dem Betrieb von Fahrzeugen. Es geht darum, komfortable Reisen zu gestalten, die verschiedene Verkehrsoptionen in einem einfachen Kundenerlebnis vereinen.
Deshalb freuen wir uns, unsere Partnerschaft mit Umobvorzustellen, die Mobilitätsanbietern hilft, ihre Reichweite zu vergrößern und Teil eines wachsenden multimodalen Mobilitäts-Ökosystems zu werden.
Egal, ob Sie geteilte Autos, Roller, Fahrräder oder Mopeds über die ATOM Mobility-Plattform betreiben: Durch die Integration mit Umob wird Ihr Service für tausende Umob-Nutzer zugänglich, die nach einer bequemen Reisemöglichkeit suchen.
Warum diese Partnerschaft wichtig ist
Die Nutzer von heute erwarten Flexibilität. Sie denken nicht in einzelnen Mobilitätsanbietern, sondern wollen einfach den schnellsten, einfachsten und bequemsten Weg von A nach B.
Umob bündelt verschiedene Mobilitätsanbieter und Transportoptionen in einer App. Nutzer können unterschiedliche Mobilitätsangebote finden, vergleichen, buchen und bezahlen, ohne für jeden Anbieter eine eigene App herunterladen oder ein neues Konto erstellen zu müssen.
Durch die Anbindung Ihrer Flotte an Umob können Betreiber:
- Neue Kunden über eine etablierte MaaS-Plattform (Mobility as a Service) erreichen.
- Die Fahrzeugauslastung durch zusätzliche Nachfrage steigern.
- Teil multimodaler Reisen werden, die öffentliche Verkehrsmittel, Shared Mobility, Taxis und andere Transportoptionen kombinieren.
- Wachsen, ohne in zusätzliche Kanäle zur Kundengewinnung investieren zu müssen.
Für Kunden von ATOM Mobility ist die Integration so konzipiert, dass sie auf einfache Weise neue Vertriebsmöglichkeiten erschließen können, während sie ihr Kerngeschäft weiterhin über die ATOM Mobility-Plattform verwalten.
So funktioniert die Integration
Über die ATOM Mobility-Plattform können teilnehmende Betreiber ihre Flotten mit Umob verbinden, sodass Nutzer verfügbare Fahrzeuge direkt über die Umob-App finden und nutzen können.
Sobald die Verbindung hergestellt ist, erscheinen die Fahrzeuge der teilnehmenden Betreiber in Umob neben anderen verfügbaren Mobilitätsoptionen und bieten den Nutzern einen klaren Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, von A nach B zu gelangen.
Nutzer können verfügbare Fahrzeuge finden, reservieren und entsperren, ihre Fahrt starten und beenden sowie direkt über Umob bezahlen.
Die Integration unterstützt:
- Fahrzeugverfügbarkeit in Echtzeit.
- Ein nahtloses Buchungs- und Fahrerlebnis für Nutzer.
- Sichere Kommunikation zwischen den Plattformen.
- Konsistente operative Kontrolle für Flottenbetreiber.
Betreiber verwalten ihre Flotte, Preise, Servicegebiete und das Tagesgeschäft weiterhin über die ATOM Mobility-Plattform, während Umob einen zusätzlichen Kanal bietet, über den Nutzer ihre Fahrzeuge finden und nutzen können.
Geschäftlicher Nutzen
Für Mobilitätsanbieter schafft die Anbindung an Umob einen zusätzlichen Vertriebskanal, ohne dass sie ihre täglichen Abläufe über ATOM Mobility ändern müssen.
Indem Fahrzeuge Tausenden von Umob-Nutzern zur Verfügung gestellt werden, können Betreiber ihre Sichtbarkeit genau dann erhöhen, wenn Menschen aktiv nach einer Fahrt suchen. Dies bietet das Potenzial, neue Nutzer zu gewinnen, zusätzliche Buchungen zu generieren und die Flottenauslastung langfristig zu verbessern.
Jeder Markt ist anders, doch viele Betreiber sehen MaaS-Partnerschaften als wichtigen Bestandteil ihrer langfristigen Wachstumsstrategie.
Launch-Partner im Fokus: ZEUS Mobility
Einer der ersten ATOM Mobility-Betreiber, der über die Umob-Integration gestartet ist, ist ZEUS Mobility, ein ambitionierter europäischer E-Scooter-Sharing-Anbieter mit einem starken Fokus auf Innovation, einem dynamischen Ansatz und dem Ziel, die etablierten Marktteilnehmer herauszufordern.
Passenderweise nahm die Partnerschaft ihren Anfang über das ATOM Mobility-Netzwerk.
ZEUS und Umob trafen sich erstmals bei einem ATOM Mobility-Event in Riga. Während das erste Kennenlernen während der Veranstaltung stattfand, vertiefte sich das Gespräch erst später am Abend bei einem Drink.
ZEUS war die Marke Umob bereits auf Reisen auf Mobilitätsfahrzeugen aufgefallen und war von dem professionellen Ansatz des Unternehmens beeindruckt. Aus dieser Anerkennung entwickelte sich schnell ein Gespräch darüber, wie beide Unternehmen ihre Angebote durch eine Zusammenarbeit stärken könnten.
Von da an ging die Integration schnell voran. ZEUS beschreibt den bisherigen Vorbereitungs- und Integrationsprozess als „sauber, professionell und reibungslos.“
Für ZEUS bietet die Partnerschaft die Möglichkeit, die Sichtbarkeit der Marke zu stärken, neue Kunden zu gewinnen und die europäischen Wachstumsziele weiter voranzutreiben.
Nach der Übernahme von Superpedestrian im Mai 2026möchte ZEUS sein Wachstum in den Jahren 2026 und 2027 beschleunigen, wobei die Partnerschaft mit Umob ein wichtiger Bestandteil dieser Ambitionen ist.
„ZEUS freut sich sehr über die Partnerschaft mit Umob auf den europäischen Märkten. Nach der Übernahme von Superpedestrian im Mai 2026 strebt ZEUS für 2026 und 2027 ein schnelles Wachstum an. Diese Partnerschaft hilft uns dabei, dieses Wachstum voranzutreiben und neue Kunden in neuen Märkten zu erreichen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“ – Damian Young, ZEUS Mobility
Über Umob
Eine App für alles. Umob ist eine All-in-One-Mobilitätsplattform, die verschiedene Mobilitätsanbieter und Transportoptionen in einer einzigen App vereint.
Nutzer können über ein einziges Konto und einen zentralen Bezahlvorgang Leihfahrräder, E-Bikes, Roller, Mopeds, öffentliche Verkehrsmittel, Taxis und weitere verfügbare Mobilitätsangebote finden, vergleichen, buchen und bezahlen. Anstatt für jeden Anbieter oder jede neue Stadt eine eigene App herunterladen und sich dort registrieren zu müssen, öffnen Nutzer einfach Umob und sehen sofort alle verfügbaren Mobilitätsoptionen in ihrer Nähe.
Heute ist Umob in über 28 Ländern und 300 Städtenverfügbar und bietet Tausenden von Nutzern einen einfacheren Zugang zu verschiedenen Mobilitätsformen – sowohl zu Hause als auch auf Reisen.
Fakten auf einen Blick
- Eine App für verschiedene Mobilitätsoptionen.
- Finden, vergleichen, buchen und bezahlen – alles in einer App.
- Verfügbar in über 28 Ländern und 300 Städten.
- Tausende Nutzer verwenden bereits die Umob-Plattform.
- Zahlreiche lokale Mobilitätsanbieter in einer einzigen Anwendung.
- Die gleiche Fahrt zum gleichen Preis wie beim lokalen Anbieter.

Bereit, Ihre Reichweite zu vergrößern?
Wenn Sie Ihren Shared-Mobility-Dienst bereits über die ATOM Mobility-Plattform betreiben, könnte die Anbindung an Umob der nächste Schritt sein, um mehr Nutzer zu erreichen und Teil eines wirklich vernetzten Mobilitäts-Ökosystems zu werden.
Wenn Sie an einer Integration interessiert sind oder mehr über deren Funktionsweise erfahren möchten, setzen Sie sich mit unserem Team in Verbindung. Wir freuen uns darauf, mehr Betreibern dabei zu helfen, sich zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und nachhaltige Mobilität für alle einfacher zu machen.



