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Wie man 2026 ein E-Scooter-Sharing-Unternehmen gründet: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
🛴 Der Start eines E-Scooter-Sharing-Unternehmens erfordert weit mehr als nur den Kauf von Rollern und die Veröffentlichung einer App. Die Wahl der richtigen Stadt, zuverlässige Hardware, eine durchdachte operative Planung und Investitionen in skalierbare Software spielen eine entscheidende Rolle beim Aufbau eines erfolgreichen Mobilitätsgeschäfts. Dieser Leitfaden führt Sie durch jede Phase des Prozesses – von der Marktforschung und der Wahl des Geschäftsmodells bis hin zum Flottenmanagement, der Kundengewinnung und der Frage, wie Betreiber in nur 20 Tagen an den Start gehen können.
Für den Start eines E-Scooter-Sharing-Unternehmens sind heute keine Millioneninvestitionen oder ein großes Team von Softwareentwicklern mehr nötig. Was früher bei großen Mobilitätsanbietern Jahre dauerte, lässt sich heute in wenigen Wochen umsetzen. Die Herausforderung hat sich von der Technologie hin zur operativen Umsetzung verlagert. Der Wettbewerb unter heutigen Betreibern entscheidet sich über Zuverlässigkeit, betriebliche Effizienz und die Fähigkeit, mit Städten zusammenzuarbeiten, statt an ihnen vorbei zu planen.
Die Chancen sind jedoch nach wie vor groß. Laut dem 2025 European Shared Mobility Indexverzeichnete Europa im Jahr 2024 mehr als 640 Millionen Fahrten mit geteilten Mobilitätsangeboten, wobei E-Scooter eines der größten Segmente bleiben. Für Unternehmer, die in den Markt einsteigen möchten, ist der größte Vorteil, dass sie nicht mehr alles von Grund auf neu entwickeln müssen. Bewährte Geschäftsmodelle, ausgereifte Hardware und etablierte Softwareplattformen haben den Markteintritt deutlich zugänglicher gemacht als noch vor wenigen Jahren.
Hier erfahren Sie, was Sie vor dem Start Ihrer ersten Flotte beachten sollten.
Schritt 1: Die richtige Stadt wählen
Der Erfolg eines E-Scooter-Sharing-Unternehmens hängt oft stärker von der Stadt ab als von den Rollern selbst. Nehmen Sie sich vor der Investition in Fahrzeuge Zeit, um den lokalen Markt zu verstehen. Erteilt die Stadt Genehmigungen für E-Scooter-Betreiber? Gibt es bereits etablierte Wettbewerber? Ist die Bevölkerungsdichte hoch genug, um häufige Kurzstreckenfahrten zu unterstützen? Eine gut ausgebaute Radinfrastruktur und ein starkes öffentliches Verkehrsnetz können ebenfalls zu Ihrem Vorteil sein, da sie Möglichkeiten für die erste und letzte Meile schaffen. Wettbewerb ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. Wenn bereits mehrere Betreiber aktiv sind, deutet dies meist auf eine nachgewiesene Nachfrage hin. Die Herausforderung besteht darin zu beurteilen, ob noch Platz für einen weiteren Anbieter ist und wie sich Ihr Unternehmen differenzieren kann.
Schritt 2: Ein Geschäftsmodell entwickeln, das zum Markt passt
Eine der ersten Entscheidungen betrifft die Art und Weise, wie Nutzer Ihren Service in Anspruch nehmen. Einige Betreiber setzen auf ein Free-Floating-Modell, bei dem die Roller innerhalb eines festgelegten Geschäftsgebiets überall abgestellt werden können. Andere bevorzugen stationsbasierte Systeme, bei denen Fahrten an festen Standorten beginnen und enden müssen. Free-Floating-Flotten bieten den Nutzern mehr Flexibilität, während stationsbasierte Systeme in der Regel für planbarere Abläufe, eine einfachere Ladelogistik und weniger Parkprobleme sorgen.
Auch die Preisgestaltung verdient Aufmerksamkeit. Viele Betreiber kombinieren eine Entsperrgebühr mit einem Minutenpreis, während andere Abonnements, Fahrtpakete oder Tagespässe für Vielnutzer einführen. Es lohnt sich zudem, die angestrebte Auslastungsrate zu definieren, bevor Sie Fahrzeuge anschaffen. Eine Flotte von 200 Rollern mit durchschnittlich fünf Fahrten pro Tag ist in der Regel wirtschaftlicher als eine Flotte von 500 Rollern, die nur ein- oder zweimal täglich genutzt werden.
Schritt 3: Langlebige Hardware wählen
Der Kauf der Roller ist nur ein Teil der Investition. Betreiber sollten über den Anschaffungspreis hinausblicken und Kriterien wie Langlebigkeit, Akkukapazität, Wetterbeständigkeit, Wartungsaufwand, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Gesamtbetriebskosten über mehrere Jahre hinweg bewerten.
Die Technik im Inneren jedes Rollers ist ebenso wichtig. GPS-Tracking, Fernverriegelung, Batterieüberwachung, Fahrzeugdiagnose und Diebstahlschutz hängen von einer zuverlässigen IoT-Konnektivität ab. Viele neue Betreiber entscheiden sich zudem für Wechselakkusysteme, da diese Ausfallzeiten reduzieren und es ermöglichen, Akkus direkt vor Ort zu tauschen, anstatt die Roller zum Laden in ein Lager transportieren zu müssen.
Die Wahl der Hardware, die sich nahtlos in Ihre Softwareplattform integrieren lässt, wird eine spätere Expansion erheblich erleichtern.
Schritt 4: Software wählen, die mit Ihrem Unternehmen wächst
Der Kunde sieht meist nur die mobile App, doch die Software steuert nahezu jeden Teil eines E-Scooter-Sharing-Unternehmens. Neben Buchung und Bezahlung benötigen Betreiber Tools für Flottenmanagement, Preisgestaltung, Abonnements, Wartungsplanung, Kundensupport, Analysen, Berichterstattung und die tägliche Verwaltung. Mit wachsender Flottengröße wird die manuelle Steuerung dieser Prozesse schnell unrealistisch. Achten Sie beim Vergleich von Softwareanbietern nicht nur auf den Funktionsumfang. Prüfen Sie, wie gut die Plattform mit Ihrer Hardware harmoniert, ob sich später neue Fahrzeugtypen hinzufügen lassen und wie viel der täglichen operativen Arbeit automatisiert werden kann, was andere Betreiber Stimmen zur Software.
Plattformen wie die Vehicle-Sharing-Software von ATOM Mobility vereinen Nutzer-Apps, Flottenmanagement, Zahlungsabwicklung, Wartungsabläufe und Analysen in einem einzigen System. So können Betreiber ihr Geschäft steuern, ohne auf eine Vielzahl unzusammenhängender Tools angewiesen zu sein.
Schritt 5: Denken Sie vor dem Start an Ihre ersten Nutzer
Erfolgreiche Betreiber investieren in der Regel Wochen in die Vorbereitung ihrer ersten Marketingkampagnen bevor die Flotte an den Start geht. Empfehlungsprogramme können bestehende Nutzer dazu animieren, Freunde einzuladen, während Partnerschaften mit Universitäten, Hotels, Büros, Wohnanlagen und lokalen Unternehmen helfen, den Dienst bei potenziellen Fahrern bekannt zu machen. Einführungsrabatte funktionieren zum Start oft gut, doch der langfristige Erfolg hängt davon ab, den Menschen einen Grund zu geben, auch nach Ablauf der Aktion wiederzukommen.
Schritt 6: Bereiten Sie Ihre Betriebsabläufe vor der ersten Fahrt vor
Viele Mobilitätsunternehmen scheitern nicht an mangelnder Nachfrage, sondern daran, dass die Betriebsabläufe mit wachsender Flotte zu komplex werden. Vor dem Start sollten Betreiber bereits klare Verfahren für folgende Bereiche festgelegt haben:
Fahrzeuginspektionen
Ladevorgänge und Batteriewechsel
Wartung und Reparaturen
Flottenausgleich
Kundensupport
Meldung von Vorfällen
Es lohnt sich zudem, festzulegen, wann operative Maßnahmen ausgelöst werden sollen. Zum Beispiel: Ab welchem Akkustand muss ein Roller eingesammelt werden? Wie viele Stunden der Inaktivität dürfen vergehen, bevor ein Fahrzeug umgestellt wird? Wann sollten beschädigte Roller automatisch aus dem Betrieb genommen werden? Die frühzeitige Klärung dieser Fragen trägt dazu bei, konsistente Abläufe zu schaffen, während das Unternehmen wächst.
Wie lange dauert der Start tatsächlich?
Die Entwicklung einer maßgeschneiderten Mobilitätssoftware von Grund auf kann leicht 6 bis 12 Monate oder länger dauern, insbesondere wenn mobile Apps, Zahlungsdienste, IoT-Integrationen und Flottenmanagementsysteme komplett neu erstellt werden müssen. Zudem ist eine Eigenentwicklung zehnmal teurer und wird möglicherweise nicht rechtzeitig fertiggestellt.
Die Nutzung einer White-Label-Plattform verkürzt diesen Prozess erheblich. Mit der Vehicle-Sharing-Plattform von ATOM Mobility können Betreiber – abhängig von Branding, Hardware-Integrationen, Zahlungsabwicklung und operativer Bereitschaft – oft in nur 20 Tagen starten. So können Gründer weniger Zeit mit der Softwareentwicklung verbringen und sich stattdessen stärker auf den Aufbau ihres Unternehmens konzentrieren.
Ein E-Scooter-Sharing-Unternehmen zu starten, war technisch noch nie so einfach, doch der langfristige Erfolg hängt nach wie vor von der Umsetzung ab. Die Wahl der richtigen Stadt, Investitionen in zuverlässige Hardware, die Auswahl einer skalierbaren Software und die Etablierung solider Betriebsabläufe haben einen weitaus größeren Einfluss als die bloße Bereitstellung weiterer Fahrzeuge. Betreiber, die frühzeitig diese Grundlagen schaffen, sind in der Regel am besten aufgestellt, um in den Folgejahren zu wachsen.
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Wie man ein Shared-Mobility-Unternehmen gründet
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Was passiert, wenn Fachkräfte aus Europa Carsharing- und Autovermietungsbranche sich unter einem Dach versammeln? Sie haben einen Tag voller frischer Ideen, aufschlussreicher Diskussionen und wertvoller Kontakte, die dazu beitragen, die Zukunft der Mobilität mitzugestalten. Das erwartet Sie bei ATOM Connect 2025 - eine spezielle Branchenveranstaltung, veranstaltet von ATOM-Mobilität in Zusammenarbeit mit INVERS.
Das diesjährige Treffen findet statt am 30. Oktober 2025, in Riga, Lettland, in der obersten Panoramaetage des AC Hotel von Marriott. Die Kulisse mit Blick auf Rigas historisches Jugendstilviertel bietet eine inspirierende Kulisse für bedeutsame Gespräche über die nächsten Schritte der geteilten Mobilität.
Datum und Uhrzeit: 30. Oktober 2025, ab 15:00 Uhr Standort: AC Hotel by Marriott, Riga (oberste Etage mit Panoramablick) Gastgeber: ATOM Mobility und INVERS Format: Expertengespräche, interaktive Fragen und Antworten, Networking-Sessions und Drinks am Abend Behandelte Themen: - Markteinblicke von INVERS - Skalierung von Carsharing-Unternehmen - Digitale Transformation bei der Vermietung - Mobilitätsmöglichkeiten für Unternehmen - Osteuropas gemeinsame Mobilitätslandschaft
Warum an ATOM Connect 2025 teilnehmen?
Lernen Sie von Branchenexperten Die Agenda ist darauf ausgerichtet, die wichtigsten Mobilitätsherausforderungen von heute anzugehen. Erwarten Sie datengestützte Erkenntnisse von INVERS, praktische Strategien zur Skalierung von Carsharing-Betrieben, Diskussionen zu digitale Mietlösungen und Unternehmensmobilitätsowie ein genauerer Blick auf die einzigartigen Chancen und Herausforderungen in Osteuropa.
An der Veranstaltung wird auch BYD teilnehmen, einer der am schnellsten wachsenden Hersteller von Elektrofahrzeugen der Welt, der auf unserer Veranstaltung seine innovativen, erschwinglichen Elektrofahrzeuge vorstellen wird.
Bauen Sie wertvolle Verbindungen auf ATOM Connect 2025 ist ein konzentriertes Treffen, das Betreiber, Vermieter und Mobilitätsexperten aus ganz Europa zusammenbringt. Mit einer Mischung aus Vorträgen, Netzwerkpausen und einem Abendempfang bietet die Veranstaltung den perfekten Rahmen, um Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu diskutieren und zukünftige Partnerschaften auszuloten.
Nehmen Sie an der Konversation teil
Wenn Sie in der Carsharing- oder Vermietungsbranche tätig sind und in einem sich schnell entwickelnden Markt die Nase vorn haben möchten, ATOM Connect 2025 ist eine Veranstaltung, an der man unbedingt teilnehmen muss. Zusammen mit INVERS schaffen wir einen Raum, in dem sich die europäische Community für geteilte Mobilität vernetzen, lernen und in die Zukunft blicken kann.
*Bitte beachten Sie: ATOM Connect 2025 richtet sich an Fachleute der Shared-Car-Mobilität und der Autovermietungsbranche. Registrierungsanfragen werden vor der Bestätigung geprüft.
Was 2020 als lokale Partnerschaft mit Bird begann, hat sich seitdem zu einem völlig unabhängigen Scooter-Sharing-Unternehmen mit Niederlassungen auf Aruba und Costa Rica entwickelt — und bald auch Mopeds in Spanien. Im Mittelpunkt dieses Wandels steht die Entscheidung von e-moob, die volle Kontrolle über seine Flotte, seine Marke und seine Technologie zu übernehmen. Diese Kontrolle, so Santos, sei mit der Umstellung auf ATOM Mobility entstanden.
In einem so kompakten und vom Tourismus geprägten Markt wie Aruba ist Mikromobilität eine einzigartige Herausforderung. Der Platz ist begrenzt, die Betriebskosten sind hoch und es herrscht ein intensiver Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Besucher. Aber für Luis Santos, Mitbegründer von e-moob, war es auch die perfekte Gelegenheit.
Start in einem Markt, der für den Tourismus gebaut wurde
e-moob wurde auf Aruba eingeführt, wo die Wirtschaft stark vom Tourismus abhängt — über 3 Millionen Besucher pro Jahr. Fast alle Nutzer von e-moob sind Touristen, wobei 99% der Fahrten von kurzfristigen Besuchern stammen. Aufgrund des Grundrisses und des milden Wetters ist die Insel ideal für kurze Rollertouren entlang der Küste, vor allem in beliebten Urlaubsgebieten.
„Aruba ist ein sehr kleiner Markt, und er kann schnell überflutet werden“, sagt Santos. „Wir haben aus Erfahrung gelernt, dass wir hier nicht über 1.000 Roller hinausgehen können. Als wir also wachsen wollten, mussten wir außerhalb der Insel expandieren.“
Das führte zum zweiten Markt von e-moob: Tamarindo, Costa Rica — eine weitere sonnige Küstenstadt mit einem jungen, aktiven Touristenpublikum. Das Geschäftsmodell bleibt dasselbe: leichte, flexible Mobilität für den Kurzstreckenverkehr, zugeschnitten auf die Tourismusmuster.
Langer Aufbau, schnelle Skalierung
Die Aufnahme des Betriebs auf Aruba war nicht schnell. „Bevor wir überhaupt angefangen haben, dauerte es fast ein Jahr, bis alles vorbereitet war — die Registrierung des Unternehmens, der Erwerb von Lizenzen und sogar die Eröffnung eines Bankkontos“, erklärt Santos.
Der technische Start hatte auch seine Herausforderungen. Als e-moob im Dezember 2024 mithilfe von ATOM Mobility auf seine eigene Marke umstieg, gab es aufgrund der Firmware- und Hardwarekompatibilität anfänglich Probleme beim Starten von Fahrten. „Einige Roller konnten nicht richtig entriegelt werden, und wir hatten ein paar schwierige Tage. Aber das Team von ATOM Mobility half, das Problem schnell zu beheben, und innerhalb einer Woche funktionierte alles reibungslos.“
Vor dem Start unter dem Namen e-moob verwendete das Team seine eigene Marke namens Evikes auf der Bird-Plattform. „So arbeitete Bird damals mit Partnern zusammen“, sagt Santos. „Es war unsere Marke, aber der Betrieb war vollständig in das System von Bird integriert.“ Diese Einrichtung half ihnen, bei Touristen — insbesondere bei amerikanischen Besuchern, die die Bird-App bereits hatten — an Sichtbarkeit zu gewinnen, war aber auch mit Einschränkungen verbunden.
Federico und Luis - Gründer von e-moob
Umstellung auf ATOM Mobility: Kontrolle gewinnen
Bevor e-moob unter ihrem eigenen Namen auf den Markt kam, wurde es unter der Plattform von Bird betrieben. Das brachte zwar anfängliche Sichtbarkeit und Vertrauen — insbesondere bei amerikanischen Touristen, die die Bird-App bereits installiert hatten —, war aber mit Einschränkungen verbunden. Alle Änderungen, Preise oder Rückerstattungen mussten durch das Team von Bird vorgenommen werden. Wenn Ersatzteile oder neue Roller benötigt wurden, wurden Verzögerungen zu einem ernsten Problem.
Schließlich veranlasste die mangelnde Flexibilität e-moob dazu, unabhängig zu werden.
Mit ATOM-Mobilität, Santos und sein Team erlangten die volle Kontrolle. „Jetzt kann ich Preise ändern, Boni senden und direkt Rückerstattungen vornehmen. Wir wählen und kaufen auch unsere eigenen Einheiten bei Okai, anstatt auf Bird zu warten. Wir verwalten den Kundenservice intern. Es war eine große Veränderung.“
Das Ergebnis? e-moob arbeitet jetzt mit seiner neuen Flotte von 160 Rollern mit Atomantrieb auf fast dem gleichen Umsatzniveau wie mit seiner viel größeren Bird-Flotte von etwa 300 bis 400 Einheiten. „Mit der Hälfte der Roller verdienen wir fast den gleichen Geldbetrag“, sagt Santos. „Das war ein unerwarteter Erfolg.“
Anpassung an den lokalen Markt
Die Strompreise auf Aruba sind hoch — etwa 2,5-mal höher als in Miami — was sich direkt auf die Ladekosten für Roller auswirkt. Dies prägte die Preisstrategie von e-moob. Fahrten kosten etwa 0,56$ pro Minute und das Freischalten 1,07$, einschließlich der lokalen Steuer von 7%. Diese Preise sind etwas höher als auf den Märkten auf dem US-Festland, aber notwendig, um die Rentabilität aufrechtzuerhalten.
Was die Benutzerfunktionen angeht, haben Abonnements und Treueprogramme noch keine große Rolle gespielt. „Die meisten unserer Nutzer sind Touristen — sie kommen, fahren und gehen. Es gibt kein langfristiges Nutzerverhalten „, erklärt Santos.
Das Geschäft täglich führen
Santos kümmert sich weiterhin persönlich um den Kundensupport und verwendet täglich die Admin-Tools von ATOM, um Rückerstattungen zu verwalten, den Fahrverlauf einzusehen und Probleme zu verfolgen. „Wir erhalten nur sehr wenige Support-E-Mails — vielleicht 10 bis 15 pro Monat, selbst bei Tausenden von Fahrten. Die meisten Probleme sind auf Signalverzögerungen zurückzuführen, wenn sich die Roller im Schlafmodus befinden.“
e-moob verlässt sich zwar nicht stark auf Heatmaps oder Nachfrageanalysen (das Team weiß bereits genau, wo die Roller in einem so kleinen Markt platziert werden müssen), aber die monatlichen Dashboards und Fahrtdaten sind nach wie vor nützlich, um die Leistung zu verfolgen.
Santos freut sich auch darauf, die kommende Funktion zu nutzen, mit der Standorte auf der Karte — Restaurants, Hotels oder Partnerunternehmen — markiert werden können, um die Sichtbarkeit und das Engagement zu erhöhen.
Herausforderungen und strategische Weichenstellungen
Eine der größten Herausforderungen stellte sich heraus, als Bird die Lieferung neuer Hardware einstellte. „Unsere Konkurrenten kamen und wir brauchten neue Roller, aber Bird konnte nicht liefern. Wir haben über ein Jahr gewartet, und da wurde uns klar, dass wir unsere eigene Marke aufbauen mussten.“
Der direkte Kauf bei Okai und die Nutzung von ATOM Mobility verhalfen dem E-Moob zur Unabhängigkeit. Es öffnete auch die Tür zur Unterstützung mehrerer Fahrzeugtypen. Das ist wichtig für ihren nächsten Schritt: die Einführung des Moped-Sharings (im Vespa-Stil) in Spanien.
„Wir verhandeln bereits mit Lieferanten“, sagt Santos. „Wir wollen nächsten Sommer in Spanien beginnen — unserem ersten europäischen Markt. Das ist ein großer Schritt, zumal Mopeds für uns eine neue Kategorie sind. Neue Teile, neue Wartung, neue Herausforderungen. Aber wir sind bereit.“
Ein Blick in die Zukunft: Europa und darüber hinaus
Bei der Markteinführung von Mopeds in Spanien geht es nicht nur um Wachstum. Es ist eine Möglichkeit, in skalierbarere, vom Tourismus geprägte Märkte vorzudringen. Aruba hat seine Grenzen erreicht, und Costa Rica hat sich aufgrund der Logistik und der lokalen Bürokratie als langsam erwiesen. Europa bietet einen reiferen Markt — und neue Möglichkeiten.
e-moob führt auch Gespräche mit lokalen Liefer-Apps für Integrationen von Drittanbietern. Während die aktuellen Rollerzonen zu begrenzt sind, um monatliche Gebühren zu rechtfertigen, werden Mopeds das Serviceangebot erweitern und neue B2B-Möglichkeiten eröffnen.
Santos untersucht auch das Potenzial, durch Partnerschaften mit Unternehmen und Hotels eine stärkere lokale Loyalität aufzubauen. Es handelt sich um einen kleinen Anwendungsfall, der jedoch dazu beitragen könnte, die Lücke zwischen Tourismus und lokaler Nutzung zu schließen.
Vom Hobby zum Ökosystem
Überraschenderweise ist E-Moob ein Nebengeschäft für Santos. Sein Hauptunternehmen stellt die IT-Infrastruktur für Hotels und Casinos bereit, während er auch eine Immobilienfirma und ein Smart-Home-Geschäft in den USA leitet.
Dieses bestehende Netzwerk hat tatsächlich dazu beigetragen, e-moob zu starten. „Wir haben damit begonnen, Roller in privaten Gebäuden zu platzieren, die von Leuten gebaut wurden, mit denen ich bereits zusammengearbeitet habe. Öffentliche Räume waren anfangs nicht verfügbar, also machten es private Standorte möglich „, erinnert er sich. „Jetzt haben wir sogar Rollerparkplätze in den Hotels Ritz-Carlton und St. Regis.“
Gemeinschaft, Wachstum und die Kraft, präsent zu sein
Santos nimmt regelmäßig an Branchenveranstaltungen wie der Micromobility Conference teil. „Es ist klein, aber wertvoll“, sagt er. „Das persönliche Treffen mit Partnern hilft uns, Geschäfte voranzutreiben. Letztes Jahr haben wir großartige Verbindungen geknüpft. Dieses Jahr schließen wir aufgrund dieser Gespräche unseren ersten Moped-Deal ab.“
Für Santos geht es beim Erfolg nicht um Schlagworte oder schnelle Skalierung. Es geht darum, intelligent zu werden, echte Probleme zu lösen und nachhaltige Betriebsabläufe aufzubauen. „Wir sind stolz darauf, wie weit wir gekommen sind. Wir haben die Flotte vergrößert, das Geschäft erweitert und etwas entwickelt, das funktioniert.“
Beratung für neue Betreiber?
„Holen Sie sich vom ersten Tag an die volle Kontrolle. Verlassen Sie sich nicht auf die Regeln anderer „, sagt Santos. „Je mehr Kontrolle Sie haben — über den Betrieb, die Preisgestaltung, den Support — desto besser können Sie auf die Bedürfnisse Ihres Marktes reagieren.“
Mit seiner starken Basis auf Aruba, wachsenden Aktivitäten in Costa Rica und aufregenden Plänen für Europa ist e-moob nicht nur ein Rollerunternehmen — es ist eine Fallstudie für intelligentes, unabhängiges Wachstum der Mikromobilität.
ATOM Mobility bietet Nutzern eine neue Möglichkeit, ihre Mietreise zu beginnen: die Webbucher-Widget 🗓️
Mit diesem Tool können Benutzer ein Auto (oder ein anderes Fahrzeug) direkt auf der Website des Händlers buchen, ohne zuerst die Rider-App herunterladen zu müssen. Es sorgt für einen reibungsloseren Einstieg für neue Nutzer und sorgt gleichzeitig dafür, dass die App für Zahlungen, Ausweisverifizierung und Fahrmanagement zentral bleibt.
So funktioniert's
✅ Ein eigener Buchungslink für jeden Händler ✅ Kunden wählen Gebiet, Fahrzeug und Mietdauer → bestätigen die Buchung in Sekunden ✅ Das Widget synchronisiert Buchungen automatisch mit dem System ✅ Nach der Buchung ein QR-Code + App Store/ Google Play-Links werden angezeigt, damit Benutzer in der App fortfahren können ✅ In der mobilen App schließen die Benutzer die Zahlung und die Überprüfung des Personalausweises/Führerscheins ab, bevor sie die Reise beginnen
🎨 Das Widget entspricht der Grundfarbe der App und sorgt so für einen nahtlosen Markenlook. 📊 Jede Buchung zeigt jetzt ihre Quelle — App, Web-Booker, Dashboard oder API.
Viele erfolgreiche digitale Miet- und Mobilitätsplattformen kombinieren Web- und App-Buchungsabläufe, um die Konversionsrate zu maximieren.
Nehmen Turo zum Beispiel:
Kunden, die online surfen, können sofort ein Auto reservieren turo.com.
Aber zu entsperren Sie das Auto, laden Sie ihren Führerschein hoch und verwalten Sie die Reise, sie wechseln zur speziellen mobilen App.
Dieser duale Ablauf verringert die Reibung für neue Benutzer und sorgt gleichzeitig dafür, dass Sicherheit und Zahlungen in der App zentralisiert bleiben.
Neues ATOM Internet-Booker funktioniert auf die gleiche Weise: Es wird eine einfache Auffahrt von der Website aus erstellt, während die App die Überprüfung und Zahlungen übernimmt.
Der globale Carsharing-Markt (einschließlich Peer-to-Peer-Sharing) wird bis 2030 voraussichtlich 28,7 Milliarden US-Dollar erreichen und damit gegenüber 11,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 in jährliche Wachstumsrate von 20%, wobei die digitalen Anbieter die traditionellen Betreiber hinter sich lassen. Einer der größten Erfolgstreiber? Reduzierung der Probleme beim Onboarding und Bereitstellung automatisierter Prozesse.
Die Mehrheit der Neukunden entdeckt Mietmarken online, bevor sie eine App herunterladen.
Peer-to-Peer-Plattformen wie Turo und Getaround nutzen bereits webbasierte Datenflüsse, um die Nachfrage bereits in der Entdeckungsphase zu erfassen.
Traditionelle Betreiber stellen ebenfalls auf hybride Web- und App-Modelle um, um mit On-Demand-Mobilitäts-Startups konkurrieren zu können.
Die Botschaft ist klar: Die Bereitstellung mehrerer, nahtloser Einstiegspunkte für Kunden wirkt sich direkt auf Konversion und Nutzung aus.
Standardmäßig aktiviert
Der Web-Booker ist standardmäßig aktiviert für alle digitalen Autovermieter von ATOM Mobility kostenlos. Platzieren Sie einfach den Buchungsbutton auf Ihrer Website und Ihre Kunden sind startklar.
📩 Möchten Sie sehen, wie der Web-Booker Ihre Konversionsrate steigern und die Vermietung vereinfachen kann? Nehmen Sie Kontakt mit unserem Team auf und lass es uns für dich einrichten.
Der Ride-Hailing-Markt verändert sich ständig. Von Lateinamerika bis Osteuropa bieten Plattformen wie InDrive haben eine neue Norm populär gemacht: Fahrer vorschlagen lassen, was sie bezahlen möchten. Nun, als Reaktion auf diesen wachsenden globalen Trend, ATOM Mobility ist stolz darauf, Ihnen Folgendes vorstellen zu können: Bieten Sie Ihren Preis an — eine vollständig konfigurierbare Preisfunktion, die direkt in deine Rider-App integriert ist.
💡 So funktioniert es
Verfügbar auf alle Ride-Hail-Projekte, mit dieser Funktion können Fahrer einen Preis vorschlagen — höher oder niedriger als der Standardtarif — innerhalb der vom Betreiber festgelegten Grenzen. Die Fahrer können dann akzeptieren oder ablehnen basierend auf dem Angebot.
So gestaltet es das Erlebnis neu:
In der Rider-App:
Ein neuer „Bieten Sie Ihren Preis an“ Die Schaltfläche erscheint bei der Auswahl einer Fahrzeugklasse.
Fahrer können Schieben oder tippen Sie auf die Tasten „+/-“ um den Preis anzupassen:
z.B. +30% für eine schnellere Fahrt 🟢
oder -10%, um bei einer flexiblen Reise zu sparen 🔵
Für geplante Fahrten, diese Funktion ist Behinderte um die Dinge vorhersehbar zu halten.
Intelligente Logik hinter dem Slider:
Ihr Admin-Dashboard definiert die Limits — sagen wir, bis zu +500% vom regulären Preis und bis zu -30% — und die App berechnet die Schrittgrößen automatisch:
+500% Limit → 1 Schritt = 5%
+100% Limit → 1 Schritt = 1%
+200% Limit → 1 Schritt = 2%
Die Position des Sliders passt sich dynamisch an, abhängig von Ihrem definierten Bereich. Und ja — die Farbe und der Stil der Buttons können an Ihre Marke angepasst werden 🎨.
Auf dem Bediener-Dashboard:
Sie finden vollständige Kontrolle und Klarheit:
Aktivieren/deaktivieren die Funktion pro Fahrzeugklasse
Set benutzerdefinierte %-Grenzwerte für Preiserhöhung/Preissenkung
Preisliste, Exporte und Fahrtaktivitätsprotokolle werden alle mit dem aktualisiert angepasster Fahrpreis
Neuer Fahrstatus — Fahrt angefordert (angepasster Fahrpreis) aus Gründen der Transparenz bei der Berichterstattung
Was Fahrer sehen:
In der Fahrer-App:
Preisangebote sind deutlich gekennzeichnet (z. B. 🔻 „Rabatt angefordert“ oder 🔺 „Zusätzliche Gebühr angeboten“);
Die endgültigen Einnahmen werden entsprechend angepasst und in den Fahrerstatistiken protokolliert.
Wer macht das schon — und gewinnt?
Unternehmen aus der Praxis beweisen bereits, dass eine vom Fahrer definierte Preisgestaltung funktioniert:
🚘 InDrive (LATAM, Afrika, Asien) Heute ist InDrive einer der weltweit führenden Anbieter von Ride-Hailing-Anbietern außerhalb der USA (über 200 Millionen Downloads, aktiv in über 700 Städten in über 45 Ländern) und baute seine Marke darauf auf vom Fahrer ausgehandelte Preise. Es hilft ihnen, sich auf preissensiblen Märkten abzuheben und sowohl Fahrer als auch Passagiere durch eine transparentere Preisdynamik für sich zu gewinnen.
🚖 Comin (Frankreich) Comin ist eine lokale Erfolgsgeschichte und hat flexible Fahrerpreise eingeführt, um in mehreren französischen Städten an Bedeutung zu gewinnen (mehr als 6.000 Fahrer an Bord). Diese Funktion verschafft ihnen einen Vorteil gegenüber größeren Plattformen und bietet mehr Freiheit für Nutzer und bessere Auslastung für Fahrer.
Diese Beispiele zeigen, dass Fahrer ihren Preis bieten zu lassen, ist nicht nur eine Spielerei — es ist eine Wachstumsstrategie.
Fahrermangel, wo Fahrer in Echtzeit Trinkgeld geben können
Positionierung der Marke, sodass Sie sich von der Konkurrenz abheben
🚀 Bereit, den Markt anzuführen?
Dies ist nur einer der Über 300 Funktionen verfügbar auf der White-Label-Ride-Hailing-Plattform von ATOM.
Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Sie Ihre App starten oder aktualisieren können mit „Bieten Sie Ihren Preis an“, fortschrittliche Preislogik und weitere Tools, um Ihre Nische zu dominieren.
👉 Kontaktiere unser Team und erfahren Sie, wie Sie Marktführer werden können: www.atommobility.com
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Andreas Z.
„Wir haben früher mit einem anderen Dienstleister zusammengearbeitet, der nicht unseren Bedürfnissen entsprach. Die Umstellung auf ATOM war eine Verbesserung auf unserer Seite“
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